Bodenschätze in Griechenland

Es wird bereits seit ein paar Jahren oftmals erwähnt, daß Griechenland eine große Menge an Bodenschätzen besitzt. Die Diskussion über die Nutzung der griechischen Bodenschätze begann in den 20er Jahren. Die griechischen Regierungen versuchten seitdem recht erfolglos, internationale Partner für den Abbau der griechischen Bodenschätze zu finden. Angesichts der griechischen Finanzkrise sieht die griechische Regierung den Abbau der griechischen Bodenschätze nicht nur als eine Rettungslösung aus der aktuellen schwierigen Wirtschaftslage, sondern auch als Perspektive für eine bessere Zukunft des Landes.

Ein stillgelegter Förderturm an der Südküste von KretaGriechenland ist weltweit das reichste Land an Radon, Titanium, rotem Quecksilber, Lutesium, Methanium und Uran. 7000 Tonen Uran sind bereits in Griechenland nachgewiesen worden. Die Bodenschätze Griechenland liegen fast flächendeckend im ganzen Land in unterirdischen Lagerstätten. Darunter sind folgende Vorkommen:

Nachgewiesene Vorkommen von rotem Quecksilber befinden sich in Delfinaki in Epirus, im Ionischen Meer westlich der Insel Korfu, in Greneva, der nördlichsten Region des Epirus und im Meer bei der Insel Thassos. Es ist bemerkenswert, dass das Becken von Erodot im Süden Griechenlands Methanvorkommen birgt, die der dreifachen Methan-Menge von Alaska entsprechen sollen.

Bereits während des zweiten Weltkrieges liefen erste Untersuchungen, da vor den Küsten von Kreta Erdöl vermutet wurde. Mittlerweile wurden nicht nur dort, sondern auch in diversen anderen Regionen Erdöl in Griechenland gefunden.

Die griechische Wirtschaft könnte durch den internationalen Rohstoffhandel ihre vernachlässigten Strukturen beleben. Im Untergrund der Insel Kreta sind Uranvorkommen festgestellt worden, die den weltweiten Bedarf an Brennstoff für die Autos für unzählige Jahre abdecken könnten.

Zudem verfügt Griechenland über wichtige Lagerstätten von Lignit, Bauxit, Mangan, Gold, Silber, Nickel, Magnesium, Chromit und Osmium. Somit stellt sich Griechenland als ein wichtiger zukünftiger Produzent der wertvollen Energieversorgung für die ganze Welt dar. Man will hoffen, daß die griechische Regierung und interessierte Partner den richtigen Weg für den effektiven Abbau der griechischen Bodenschätze zusammen finden würden.

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Wer ist Maria?

Die Autorin hat an der Universität Athen Archäologie und Kunstgeschichte sowie Geschichte studiert und in der Archäologie in Deutschland promoviert. In diesem Sinne fühlt Sie sich als würdige Griechin und schreibt hier im Blog mit Enthusiasmus über das Leben und die Kultur von Griechenland, indem Sie über die Vergangenheit und die Gegenwart ihres Landes berichtet.

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