Die Top 10 der griechischen Mezedes

In Griechenland wird gern in Gesellschaft gegessen.
Den Tisch und das Mahl mit Freunden zu teilen und zu genießen ist eine tief verwurzelte Gewohnheit. Dabei wird auf feines, höfliches Benehmen und einwandfreie Tischmanieren wenig Wert gelegt. Viel wichtiger ist eine entspannte und gesellige Atmosphäre. Mit dem Estiatorion und der Ouzeri haben wir hier im Blog bereits über verschiedene Besonderheiten der Gastronomie in Griechenland berichtet.

Mezedes auf einem TischEin besonderes Erlebnis ist jedoch definitiv auch der Besuch eines Mezedopoleio. Das ist ein Lokal, das sich auf die Zubereitung von Vorspeisen, den Mezedes, spezialisiert hat. Hierhin geht man nicht hungrig, sondern vor allem, um in gemütlicher Runde mit Freunden etwas zu trinken, und zwar gern etwas Alkoholisches. Dazu bestellt man ein, zwei, drei oder mehrere kleine Teller mit verschiedenen Häppchen. Im Vordergrund steht hier nicht das Getränk, sondern die gereichten Speisen.

Der Ursprung des Wortes „mezes“ soll im persischen „mazze“ bzw. „mazīdan“ für „Geschmack“ bzw. „Imbiss“ liegen.
Das Wort „meze“ wird auch im Türkischen sowie in den Nachfolgestaaten des Osmanischen Reichs und seiner Nachbarstaaten im Kaukasus verwendet. Auch dort ist dieses Speisenangebot und die damit verbundene Tradition verbreitet.

Über die Top 10 der griechischen Speisekarte haben wir ja bereits berichtet. Aber was sind nun die Top 10 der griechischen Mezedes?
Das ist schwer zu beantworten, den Geschmäcker unterscheiden sich ja erwiesenermaßen. Die bekanntesten Mezedes sind sicherlich Tzatziki, frittierter oder gebackener Käse und gegrilltes oder frittiertes Gemüse. Doch darüber hinaus lohnt es sich, folgende Mezedes zu probieren:

  • Bekri Meze: Fleischstückchen in einer pikanten roten Sauce
  • Oktapus xidato : Ein Salat aus gegrilltem Tintenfisch
  • Spetsofai : So etwas wie ein pikanter Wurstgulasch
  • Gigantes: Weiße Riesenbohnen
  • Gavros oder Sardelles: kleine marinierte und frittierte Fischchen
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Wer ist Maria-Efthalia?

Maria-Efthalia Tsoukis ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Mittlerweile lebt sie seit über 13 Jahren in Griechenland, spricht beide Sprachen und fühlt sich in beiden Kulturen zu Hause. Hauptberuflich betreibt sie die Personaldienstleistungsagentur Gefyra für griechische Ingenieure. Besonders am Herzen liegt ihr der Austausch, das Verständnis und die Vermittlung zwischen Griechen und Deutschen.

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