Die Griechische Fußballnationalmannschaft

Bald beginnt die Fußball-WM und Griechenland ist dabei. In den Qualifiaktionsspielen hat sich die Mannschaft als extrem abwehrstark erwiesen und ihre Gruppengegner der Vorrunde, Kolumbien, Japan und Elfenbeinküste sind laut Expertenmeinung durchaus schlagbar für das Hellas Team. Wird sich Griechenland einen Platz in der Finalrunde sichern?

Fußball in GriechenlandWarum nicht? Schließlich zeichnen sich die Griechen im Sport gern durch Überraschungen aus. Wer hätte schon gedacht, dass die blau-weiße Nationalelf 2004 Europameister wurde. Damals wurde sie noch von Otto Rehagel trainiert, der aber 2010 sein Amt an Fernando Santos abgab.

Der Portogiese, der mit vollem Namen Fernando Manuel Costa Santos heißt, ist der 53. Nationalcoach der Hellenen. Er ist kein Unbekannter in Griechenland und hat unter anderem bereits die Teams des AEK Athen und PAOK Thessaloniki erfolgreich trainiert. Er hat 2014 einige Stars in die WM-Mannschaft gestellt: Neben Dimitrios Salpingidis vom PAOK Thessaloniki und Konstantinos Mitroglou vom FC Fulham spielt Giorgios Samaras, der in Glasgow unter Vertrag steht, im Angriff. Außerdem stürmt auch Theofanis Gekas, der in Deutschland als VfL Bochum Bundesliga-Torschützenkönig bekannt geworden ist. Noch ein Name ist aus der deutschen Liga bekannt: Abwehrspieler Sokratis Papastathopoulos von Borussia Dortmund. Kapitän der Mannschaft ist Giorgos Karagounis, der im Mittelfeld spielt. Der 37jährige ist mit seiner Erfahrung von 132 Länderspielen der routinierteste Fußballer Griechenlands.

Mit dieser Besetzung hofft die griechische Mannschaft, sich dieses Jahr besser zu platzieren als die vergangenen Male. Denn drei Mal schaffte es die Elf bisher sich für eine Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Beim ersten Mal, 1994 in den USA, verloren sie dann allerdings sämtliche Spiele und erzielten nicht ein einziges Tor. Auch 2010 waren sie nicht viel erfolgreicher: Ein Tor und ein Sieg gegen Nigeria war die schwache Ausbeute, bevor die Mannschaft wieder aus Südafrika abreisen musste.

Werden 2014 mehr griechische Tore fallen? Zum Glück haben es auch die anderen Mannschaften der Gruppe C noch nie über das Achtelfinale hinaus geschafft und somit bleibt zu hoffen, dass die Griechen zumindest die Vorrunde überstehen werden.

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Wer ist Maria-Efthalia?

Maria-Efthalia Tsoukis ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Mittlerweile lebt sie seit über 13 Jahren in Griechenland, spricht beide Sprachen und fühlt sich in beiden Kulturen zu Hause. Hauptberuflich betreibt sie die Personaldienstleistungsagentur Gefyra für griechische Ingenieure. Besonders am Herzen liegt ihr der Austausch, das Verständnis und die Vermittlung zwischen Griechen und Deutschen.

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